Ausstellung: "Bunte Wiesenfreuden"

Wieder einmal stelle ich meine Fotografien dem Hospiz im Franziskus-Zentrum in Friedrichshafen für eine Ausstellung zur Verfügung. Damit möchte ich Menschen, die kurz vor ihrem Übergang stehen, ihren Angehörigen und Pflegerinnen eine Freude machen. Meine Ausstellung "Bunte Wiesenfreuden" ist dort von Juli bis September 2021 zu sehen.

Valerie Forster, Ausstellung, Plakat, Bunte Wiesenfreuden

Die Ausstellung

Blumenwiesen haben mich schon immer fasziniert. In den letzten Jahren habe

ich mir dieses Vergnügen in den eigenen Garten geholt und selbst eine Wiese

angelegt. Voller Freude beobachte ich, was da alles wächst, blüht, schwirrt und

krabbelt. Welche Art ist es? Wie sieht die Blüte aus? Welche Insekten werden

angelockt? Jede Pflanze und jedes Tier ist etwas Besonderes und immer wieder

entdecke ich etwas Neues. Für meine Fotografie bietet das natürlich neue

Inspirationen und spannende Motive.

 

Zum Glück gibt es inzwischen auch in meiner Heimatregion am Bodensee

wieder zunehmend blühende Flächen. Bereits mit kleinen Veränderungen

können wir sehr viel für die Artenvielfalt erreichen und das ist

dringend notwendig.

 

Ich wünsche mir, Ihnen mit meinen Bildern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern

und noch mehr Menschen für diesen bunten Lebensraum begeistern

zu können.

Valerie Forster, Ausstellung, Bunte Wiesenfreuden

Die Künstlerin

Valerie Forster wurde 1985 in Tettnang geboren. Die Liebe zur Natur und zu den kleinen Dingen im Leben sowie zu kreativen Tätigkeiten begleitet sie schon ihr ganzes Leben. Sie ist Grafik-Designerin und Autorin, zudem belegte sie Fernlehrgänge in verschiedenen Naturwissenschaften sowie Philosophie. Von ihr sind mehrere Bücher und Kalender erschienen, die sie von der Idee bis zum Manuskript, von den Illustrationen oder Fotografien bis zum fertig gestalteten Werk komplett selbst entwirft. Des Weiteren unterstützt sie die EuroNatur Stiftung als Botschafterin. Heute lebt und arbeitet Valerie Forster in Neukirch. "Bunte Wiesenfreuden" ist ihre neue Ausstellung. In ihren Bildern interpretiert sie die Natur auf eine Art, die jedes technische Know-how übersteigt, jede noch so effektvolle Bildbearbeitung überflüssig macht. Sie sucht das Wesen in allem, was sie aufmerksam betrachtet und als Künstlerin abbildet oder erzählt. Dies schärft den Blick für die Wunder der Natur auf besondere Weise.

 

Die Fotografie

Unschärfe ist in der Fotografie ein Gestaltungselement, mit dem man ganz unerwartete Effekte erzielen kann, so, wie uns auch die Natur mit ihrer Vielfalt und Pracht immer wieder zu überraschen vermag. Die überwiegende Reduktion auf Form und Farbe wirkt malerisch, fast abstrakt. Leuchtende Farben, ungewöhnliche Blickwinkel und verblüffende Strukturen ergeben phantasievolle Bilder, die vielleicht weniger über das Äußere, aber so manches über das Wesen des Abgebildeten verraten. Natur auf diese Weise zu fotografieren erfordert eine andere Auseinandersetzung mit den Motiven. Ziel ist es nicht, Arten zu porträtieren, sondern die Wesenszüge der Pflanzen und Tiere im Moment der Aufnahme im Bild einzufangen. Dies gibt den Betrachtern Raum für eigene Interpretationen.




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