Buchvorstellung: "Ein weiser Freund" - Teil 5

Tipp: Tierkommunikation

Tierkommunikation, was ist das? In meinem Buch erwähne ich dies, als Verständigungsform zwischen meinem Kater und mir. Eigentlich ist es die natürlichste Sprache der Welt, jedes kleine Kind und jedes Tier spricht sie.

Zunächst stand ich dieser Art der Kommunikation auch skeptisch gegenüber. Doch schließlich entschied ich, dass ich nichts abtun sollte, was ich nicht kennengelernt hatte - und ich wurde angenehm überrascht. Ich möchte dieses Thema jedoch niemandem aufzwingen, weil ich weiß, was viele Erwachsenen darüber denken. Entscheiden Sie bitte selbst, ob Sie diesen Blogartikel lesen und mehr über dieses Thema wissen wollen. Sie können mein Buch auch einfach als Geschichte betrachten, das ändert nichts an der Aussagekraft des Werkes. Falls es Ihnen jedoch so geht wie mir und Ihre Neugier geweckt wurde, so möchte ich Ihnen gerne ein wenig mehr über diese universelle Sprache erzählen.

 

Vor wenigen Jahren las ich einen Artikel über die Tierkommunikatorin Sabrina Röll in der Schwäbischen Zeitung. Meine Aufmerksamkeit war sofort geweckt. Ich liebe Tiere und hatte immer eine gute Beziehung zu ihnen. Auf diese Weise noch inniger mit ihnen in Kontakt kommen zu können, klang für mich überwältigend. Ich suchte auch nach Büchern mit weiteren Informationen, die mir helfen könnten, die Kommunikation mit Tieren zu erlernen und wurde fündig. Nun bin ich dabei, meine Fähigkeiten wieder zu trainieren. Mit meinem Kater Nero war das relativ einfach, weil wir uns so gut kannten. Doch mit anderen Tieren bin ich noch am Üben.

 

Die Tierkommunikation ist eine telepathische Verbindung zwischen Mensch und Tier und kann eine Beziehung sehr bereichern, wie ich es selbst mit meinem Kater erlebte. Es ist ein liebevoller Austausch von Herz zu Herz, bei dem Botschaften in Form von Bildern, Gedanken, Empfindungen und Gefühlen übermittelt werden. Dies ist nichts Übernatürliches, sondern eine angeborene Fähigkeit aller Lebewesen. Für unsere frühen Vorfahren und auch heute noch lebende Naturvölker war bzw. ist dies eine selbstverständliche Kommunikation, die einen achtsamen Umgang mit verschiedensten Arten erleichtert.

 

Leider verlernen wir modernen Menschen diese Sprache schon ganz früh in unserem Leben. Sobald wir sprechen lernen, unterdrücken wir diese Fähigkeit, denn die verbale Sprache wird von Erwachsenen besonders hoch geschätzt und entsprechend gefördert.

 

Ich denke, jeder kennt Erfahrungen wie diese: Wir denken daran einen bestimmten Menschen anzurufen und schon klingelt das Telefon. Oder, wir richten unsere Aufmerksamkeit auf eine gewisse Person und plötzlich dreht sie sich zu uns um. Dies sind Beispiele, wie wir unbewusst immer noch telepathisch kommunizieren. Wir verlieren diese Fähigkeit also nicht. Sobald uns das bewusst wird, können wir beginnen diese Sprache wieder anzuwenden.

 

Ein starkes Einfühlungsvermögen und das Vertrauen zur eigenen Intuition helfen dabei, sich leichter in einen anderen hineinzuversetzen und ihn besser zu verstehen. Ein weiterer Schritt wäre, unseren menschlichen Überlegenheitskomplex abzulegen und alle Geschöpfe als gleichwertig anzuerkennen und in ihrer Ganzheit wahrzunehmen und zu akzeptieren. Denn wir alle sind Lebewesen aus Körper und Geist und uns damit ähnlicher, als wir Menschen oft annehmen. Der Austausch mit anderen Arten birgt ungeahnte Möglichkeiten und kann unser aller Leben sehr bereichern.

 

Natürlich gibt es noch viel mehr über die Kommunikation mit Tieren, deren Bewusstsein und Intelligenz zu berichten. Dies würde jedoch den Rahmen eines Blogbeitrages sprengen. Daher empfehle ich allen, die mehr über die Tierkommunikation erfahren möchten oder diese selbst erlernen wollen, das Buch "Gespräche mit Tieren" von Penelope Smith, der Pionierin der Interspezies-Kommunikation, sowie das Hörbuch "Grundkurs Tierkommunikation". Ihr Buch "Tiere erzählen vom Tod", war für mich sehr tröstlich, nachdem mein Kater ins Licht gegangen ist. Auch das Buch "Die große Gemeinschaft der Schöpfung" von J. Allen Boone kann ich sehr empfehlen. Alle Bücher und die CD sind im Reichel Verlag erschienen. Übrigens gibt es inzwischen sogar Kurse und eine Ausbildung, um als Tierkommunikator arbeiten zu können.







Weitere Teile dieser Buchvorstellung:

Teil 1: Die Buchidee

Teil 2: Leseprobe

Teil 3: Hintergründe

Teil 4: Die Fotografie

Teil 5: Tipp: Tierkommunikation


Kommentar schreiben

Kommentare: 0