Buchvorstellung: "Verirrt - Erzählung über ein Leben mit Hochsensibilität" - Teil 1

In dieser Buchvorstellung stelle ich Ihnen mein Buch „Verirrt – Erzählung über ein
Leben mit Hochsensibilität“ vor. Im heutigen Teil erzähle ich, wie es zu diesem Buch kam. In den nächsten Wochen gebe ich weitere Einblicke und Hintergründe zur Protagonistin, der Handlung und dem Thema Hochsensibilität im Buch.

Die Buchidee

Zu Beginn möchte ich gleich sagen, dass ich selbst hochsensibel bin und daher
einen sehr persönlichen Zugang zum Thema habe. Obwohl ich nie das Gefühl hatte, bei mir würde etwas nicht stimmen, war mir von klein auf bewusst, dass ich irgendwie anders bin. Nicht nur weil andere mir dieses Gefühl gaben, sondern weil ich einfach spürte, dass ich offenbar anders bin. Schon als Kind zeigte ich die typischen Eigenschaften von Hochsensiblen. Ich mochte ruhige Spiele und die Natur, wurde es mir zu laut zog ich mich zurück. Auch zeigte ich schon früh Verantwortungsbewusstsein. Ich bin kreativ, einfühlsam, und langweile mich, wenn es nur um Oberflächliches geht. Die Gesellschaft wies mir nur einen Weg ins Leben: Ausbildung, Arbeiten, Geldverdienen und natürlich Erfolg haben. Beim Versuch diesem Druck standzuhalten verstrickte ich mich immer mehr in Widersprüche und dachte: Das kann nicht alles sein!


Als ich von Hochsensibilität erfuhr, war das eine echte Offenbarung für mich.
Endlich wusste ich mit Sicherheit, dass ich weder krank noch verrückt war, sondern einfach nur hochsensibel. Es war mir nicht wichtig, mich einer bestimmten Gruppe zuordnen zu können, aber man kann das eigene Empfinden besser einschätzen und damit umgehen, wenn man bestimmte Dinge über sich weiß. Ich fing an, mich näher mit dem Thema zu befassen. Durch Fachbücher und Seminare lernte ich mich und mein Verhalten immer besser kennen. Mich mit meinem Leben und meiner Hochsensibilität zu beschäftigen, brachte mir viele wertvolle Erkenntnisse. Ich konnte mich zentrieren, mein Potenzial als Qualität erkennen und schließlich meine Berufung finden. Emilies Geschichte ist eine Erzählung über diesen Weg.


Es war mir als Autorin ein Bedürfnis, über meine Erfahrungen als hochsensible Person zuschreiben, um meine Wesensart auf diesem Weg mit anderen zu teilen. Fachliteratur über Hochsensibilität gibt es bereits viel, deshalb habe ich mich für
eine Erzählung entschieden, es ist meines Wissens die erste dieser Art. Ich nenne zwar auch ein paar fachliche Details, aber wichtiger ist mir dabei, die hochsensible Wesensart authentisch und aus dem Leben heraus zu vermitteln. Die Leser, ob hochsensibel oder nicht, in den Alltag eines solchen Menschen mitzunehmen und darzustellen, wie lebt, denkt, fühlt und empfindet ein Hochsensibler.

Nächste Woche stelle ich Emilie, die Hauptperson der Erzählung vor.




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