Buchvorstellung: "Verirrt - Erzählung über ein Leben mit Hochsensibilität" - Teil 5

Hintergründe

Hochsensibilität

Inzwischen gibt es viele gute Sachbücher, die bestens erklären, was Hochsensibilität ist. Diese Bücher geben auch Tipps und Hilfe für alles rund ums Thema. Doch sie erklären eben nur sachlich. Ich lege den Schwerpunkt in meinem Buch dagegen weniger auf fachliche Hintergründe. Mir ist die authentische Beschreibung dieser Wesensart aus dem Leben heraus wichtiger. Einzelheiten zeige ich direkt durch Eigenschaften oder Empfindungen meiner Protagonistin. Auf diese Weise nehme ich Sie als Leserin oder Leser direkt in den Alltag eines solchen Menschen mit, und bringe Ihnen Hochsensibilität auf diese Weise näher.

Burn-out

Bei den Recherchen zu diesem Buch erkannte ich, dass Hochsensible leichter in ein Burn-out geraten können, und dass einige bereits diese Erfahrung gemacht haben. Viele Menschen leiden heute unter starkem Leistungsdruck, steigender
Reizüberflutung und vielerlei Unstimmigkeiten, doch Hochsensible haben demgegenüber eine noch niedrigere Toleranzgrenze. Achten sie nicht bewusst auf
die ersten Warnzeichen und suchen entsprechend Rückzug und Ausgleich oder
schlagen gar einen ganz anderen Weg ein, kann es leichter zu einem Burn-out
kommen.

Berufung

Ich erlebte selbst, dass man sich leicht im Leben „verirrt“, wenn man nicht weiß, wer man ist und was man wirklich tun soll. Emilies Weg, ihre Berufung zu finden ist nicht „der“ Weg, aber er kann dazu anregen, den eigenen Weg zu suchen. Er will zeigen, dass es so etwas wie eine Berufung tatsächlich gibt. Allerdings muss jeder seinen eigenen einzigartigen Weg gehen, denn jeder ist mit eigenen Gaben und Veranlagungen ausgestattet. Wir können sie erkennen, wenn wir in uns hineinhören und uns fragen: Wer bin ich? Was will ich? Was kann ich gut? Was macht mir Spaß? Manchmal kann auch eine Anregung oder ein Zeichen von außen hilfreich sein. Natürlich muss eine Berufung nichts mit dem Beruf zu tun haben, sie muss auch nicht auf eine Tätigkeit begrenzt sein. Wenn der Beruf jedoch zugleich etwas mit der Berufung zu tun hat, verschmelzen Leben und Arbeit zu einem.

Denkanstöße

Hochsensible denken vernetzter, tiefgründiger und schauen gerne über den
Tellerrand. Während sie nach außen eher ruhig und zurückhaltend sind, ist ihr
Innenleben um so reicher. Deshalb habe ich auch verschiedene Gedanken und
Überlegungen der Protagonistin in die Erzählung einfließen lassen, die diesen
inneren Reichtum widerspiegeln, und auch generell Denkanstöße geben können.

Die Hochsensibilität im Buch wird im Teil 6 noch näher betrachtet.





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