Von der Idee zum Buch - Teil 2

Ideen und Themen

 

Es gibt eine unendliche Anzahl von Themen, die man als Autor bearbeiten könnte. Da ich nicht alle aufgreifen und bearbeiten kann und will, begrenze ich meine künstlerische Tätigkeit auf feste Bereiche. Dies sind bei mir Themen aus Natur und Lebenskunst, welche mich auch persönlich beschäftigen.

 

Die besten Einfälle kommen mir, wenn ich mich entspanne und meiner inneren Stimme lausche. Dazu gehört, dass ich im Inneren ganz ruhig werde. Ein Spaziergang im Wald, eine Wanderung in den Bergen oder ein ruhiger Nachmittag im Garten helfen mir dabei. Sitze ich dagegen nur da und überlege krampfhaft, dann komme ich nicht weiter.

 

Auch von Beobachtungen und Entdeckungen in der Natur lasse ich mich inspirieren. Beispiele wären dazu das träumende Pfauenauge im gleichnamigen Bildband oder der Wolf am Straßenrand in Kanada, welcher zum Protagonisten meines ersten Buches „Der kleine GROSSE Wolf“ wurde.

 

Leider sind es manchmal auch weniger schöne Erlebnisse, die den Anstoß geben. Ich schätze den liebevollen Umgang mit Pflanzen und Tieren, dadurch stört es mich allerdings auch schneller, wenn das Miteinander einmal nicht so ist, wie es sein könnte. Bedauerlicherweise wird dies oft von einzelnen Menschen provoziert. Zarte Blüten werden zertrampelt, weil jemand nicht auf dem Weg gehen kann, oder Wölfe werden illegal erschossen, weil man nicht gelernt hat, andere Arten respektvoll zu behandeln.

 

Habe ich eine Idee gefunden, notiere ich sie und alles, was mir dazu einfällt zunächst in einem Notizbuch. Nicht alle Ideen werden zum Buch. Manche verwerfe ich bald wieder oder ich entwickle sie weiter und verbinde sie mit anderen Ideen. Oft kommen mir die Eingebungen schneller, als ich sie umsetzen kann. Dann muss ich Prioritäten setzen. Habe ich mich entschieden eine Idee weiterzuverfolgen, lege ich ein eigenes Notizheft dafür an und sammle über längere Zeit alles, was mir dazu einfällt: Protagonisten, Handlung, Ort, Aufbau des Textes und vieles mehr. Habe ich genug Material beisammen und das Buchprojekt nimmt konkrete Gestalt an, beginnt die eigentliche Schreibtätigkeit.

4 Tipps zum Ideenfinden:

  •  Zu Beginn einer Idee kann beispielsweise ein Name, der Buchtitel, ein Thema oder eine Beobachtung stehen.
  • Neugier, Lebensfreude und ein offenes Herz führen zu neuen Einsichten und möglichen Themen.
  • Quellen wie Bücher, Zeitungen, Filme oder das Internet können weitere Informationen liefern und bei Recherchen helfen.
  • Natürlich muss das Thema begeistern, sonst wird es schwerfallen, an einem Projekt dran zu bleiben.

Das Schreiben ist Inhalt des nächsten Teiles dieser Blog-Serie.




Weitere Teile dieser Blogserie:

Teil 1: Von der Idee zum Buch – Eine Übersicht

Teil 2: Ideen und Themen


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