Von der Idee zum Buch - Teil 4

Coverdesign

Zusammen mit Titel und Klappentext entscheidet das Design des Buchcovers maßgeblich über den Verkauf. Da ich meine Bücher nicht nur schreibe, sondern auch selbst gestalte, entwickle ich die Idee für das Cover bereits während der eigentlichen Schreibtätigkeit. Manchmal kommt es beispielsweise vor, dass ich beim Schreiben nicht so richtig weiter komme, dann hilft es mir, das Buch in einem anderen Bereich voranzubringen. So kann es Stück für Stück Gestalt annehmen und es entsteht ein in sich stimmiges Gesamtwerk. Im Folgenden gehe ich näher auf die einzelnen Teile des Buchcovers ein:

 

Das Cover

Das Buchcover soll die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich ziehen und das Buch von konkurrierenden Titeln unterscheiden. Es kann mit einem Foto einer Illustration oder einfach nur mit kräftigen Farben gestaltet werden. Das Motiv sollte eindeutig, groß und plakativ sein sowie zum Inhalt des Buches passen. Zu viele kleine Details oder Bildcollagen sollten vermieden werden, denn sie überfrachten das Cover und kommunizieren keine klare Botschaft.

 

Titel und Untertitel

Der Titel soll neugierig machen, dazu originell sein, die Zielgruppe ansprechen und zum Buch passen. Der Untertitel beschreibt den Inhalt etwas näher und gibt dem potenziellen Leser damit weitere Informationen zum Buch.

 

Klappentext

Der Klappen- oder Rückseitentext gibt den Inhalt des Buches in Kurzform wieder. Er soll vor allem neugierig machen und die Kaufentscheidung des Lesers fördern. In wenigen kurzen Sätzen muss der Klappentext den Inhalt des Werkes wiedergeben und Spannung erzeugen oder Emotionen wecken.

 

Typographie

Es muss nicht immer das Bild auf dem Cover sein, welches die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auch mit Typografie, der Gestaltung mit Schrift, lässt sich dieser Effekt erreichen. Eine besondere Schriftart, eine gezielte Ausrichtung, große Schrift oder leuchtende Farben – die Möglichkeiten sind groß.

4 Tipps für einen guten Klappentext:

  • Der Klappentext sollte möglichst kurz sein und nicht mehr als 150 Wörter umfassen.
  • Die Formulierung sollte einfach und verständlich sein, ohne Synonyme, Wiederholungen und Schachtelsätze.
  • Bei belletristischen Titeln können Protagonisten oder Milieus geschildert werden. Der Nutzen für den Leser kann bei Sachbüchern hervorgehoben werden.
  • Mit dieser knappen Inhaltsangabe sollen Neugier, Emotionen und Spannung geweckt werden – aber nicht zuviel verraten.

Weitere Infos und Tipps zum Buchdesign gibt es im nächsten Teil dieser Blogserie.


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